Brandmeldeanlage

Datum: 3. Juni 2019 
Alarmzeit: 09:29 Uhr 
Dauer: 2 Stunden 41 Minuten 
Art: B BMA 
Einsatzort: Eltmann, Industriegebiet 
Fahrzeuge: HLF 20, DLK 16/4, KdoW, MZF, TLF 16/25, A-P 250, LF 8/6 
Weitere Kräfte: FF Ebelsbach, FF Limbach, Polizei, Rettungsdienst, WF Schäffler 


Einsatzbericht:

(Bericht: www.infranken.de)

Brand in fränkischer Papierfabrik: Verletzte durch starke Rauchentwicklung

Am Montag ist es in einer Papierfabrik in Unterfranken zu einem Brand gekommen. Zahlreiche Menschen wurden dabei verletzt: Die Lage vor Ort im Überblick.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Montag gegen 9.30 Uhr alarmiert worden, nachdem es in einem Gebäude auf dem Gelände der Papierfabrik zu einer Rauchentwicklung gekommen war. Betroffen waren nicht das Papierlager und auch nicht die Papiermaschinen selbst; der Rauch war in einem Gebäudeteil entstanden, in dem das Altpapier für die Weiterverarbeitung vorbereitet wird, wie der Firmenchef Wolfgang Palm der Redaktion erklärt hat. „Dort war aus bislang unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen“, sagte Palm. Die Folge war eine sehr starke Rauchentwicklung. Die Suche nach der Ursache durch Experten dauert an.

Rauchentwicklung in Papierfabrik: Aufregung in Eltmann

Die Integrierte Leitstelle in Schweinfurt hatte neben den Feuerwehren zunächst einen Rettungswagen alarmiert. Nach Worten der Einsatzleitung waren die Freiwilligen Feuerwehren Eltmann, Ebelsbach und Limbach sowie die Werksfeuerwehr Schaeffler mit 50 Kräften vor Ort. Zur Erkundung der Lage sowie für weitere Maßnahmen waren neun Trupps mit Atemschutz sowie zwei Sicherungstrupps eingesetzt. Der Einsatz dauerte einige Stunden.

Wie Rot-Kreuz-Einsatzleiter Ingo Stöhlein mitteilt, wurden aufgrund der Lage vor Ort weitere Rettungswagen aus Ebern und Bamberg und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Bamberg angefordert. Zur Einsatzstelle wurde auch ein Spezialgerät gebracht, mit dem bei Betroffenen der Gehalt an Kohlenmonoxid (CO) im Blut gemessen werden kann. So lässt sich feststellen, ob jemand CO eingeatmet hat, das ab einer bestimmten Konzentration lebensgefährlich ist.

Notarzt und Rettungsdienst haben an Ort und Stelle acht Patienten versorgt. Zwei Mitarbeiter der Papierfabrik mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum Bamberg gebracht werden, fünf weiteren wurde nach einer Untersuchung empfohlen, sich einem Betriebsarzt vorzustellen.Während des Einsatzes bekam eine Feuerwehrfrau Kreislaufprobleme. Nach einer Erholungspause konnte sie aus der ambulanten Behandlung entlassen werden.

Papierfabrik in Eltmann: Schaden unklar

In dem Betriebsgebäude waren laut Wolfgang Palm zum Zeitpunkt des Unglücks 13 Mitarbeiter beschäftigt. Zur Höhe des Schadens wollte sich Palm nicht äußern. Wegen der Rauchentwicklung wurde die Fabrik evakuiert, die Papiermaschine stand für mehrere Stunden still.

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